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Avast Free Antivirus 26.9.11171

Avast Free Antivirus 26.6 ist eine kostenlose Sicherheits-Suite für Windows, macOS, Android und iOS. Sie enthält Echtzeitschutz, Ransomware-Abwehr, einen WLAN-Scanner, das Rettungsmedium (Rescue Disk) und einen Nicht-stören-Modus. In Labortests schneidet sie gut ab (99,78 Prozent Erkennungsrate, 18/18 bei AV-TEST). Beim Datenschutz gibt es jedoch Probleme: Die FTC verhängte eine Strafe gegen Avast und zahlte 15,3 Millionen US-Dollar an Nutzer zurück, weil das Unternehmen über Jumpshot Surf-Daten verkauft hatte. Zudem fordert die kostenlose Version ständig zum Upgrade auf. Bitdefender Free bietet sauberen Schutz ohne Werbung, und Microsoft Defender ist eine solide Alternative direkt an Bord. Ein Versuch lohnt sich, wenn Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

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  • Kostenlos
  • Windows
  • macOS
  • Android
  • iOS
  • 18. Okt. 2026
Sicherer und sauberer DownloadOffizielle Quelle · Kein Download-Manager, keine Zusatzangebote

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Über Avast Free Antivirus

Avast Free Antivirus herunterladen: Echtzeitschutz gegen Malware

Kurz gefasst: Für wen lohnt sich das Programm?

Avast Free Antivirus bietet 2026 unter den kostenlosen Sicherheits-Suiten den größten Funktionsumfang und ist zugleich die umstrittenste. Bei der reinen Schutzleistung ist die Software wirklich gut: In unabhängigen Tests blockte sie 99,78 % der Malware-Proben, erhielt im Juni 2026 bei AV-TEST die volle Punktzahl von 18 aus 18 und erreichte in den Versionen 26.4 und 26.5 unter Windows 11 jeweils 6 von 6 Punkten bei Schutz, Leistung und Bedienung[reference:0][reference:1]. Die kostenlose Version umfasst Echtzeitschutz, eine Firewall, Ransomware-Schutz, Phishing-Erkennung und eine Rettungsdiskette. Bei anderen kostenlosen Virenscannern sind viele dieser Funktionen den Bezahlplänen vorbehalten[reference:2][reference:3]. Das eigentliche Problem ist das Vertrauen. Die Avast-Tochter Jumpshot sammelte detaillierte Surf-Daten von Nutzern und verkaufte sie, obwohl man ihnen zuvor Tracking-Schutz versprochen hatte. 2024 kostete das den Konzern eine Strafe von 16,5 Millionen Dollar durch die FTC, dazu kam ein Verbot, Surf-Daten zu Werbezwecken zu verkaufen[reference:4][reference:5]. Avast hat Jumpshot stillgelegt und seine Datenschutzpraktiken inzwischen durch TrustArc zertifizieren lassen. Der Vorfall bleibt trotzdem ein guter Grund für alle, denen Datenschutz wichtig ist, sich woanders umzusehen[reference:6]. Wer wenig Geld ausgeben möchte, starken und geprüften Malware-Schutz sucht und Hinweise auf kostenpflichtige Zusatzprodukte sowie eine wechselhafte Firmengeschichte hinnimmt, ist mit Avast Free Antivirus richtig. Wer Sicherheitssoftware vor allem wegen seiner Privatsphäre installiert, sollte eine andere Wahl treffen.

Kurzinfo

LizenzmodellFreeware (keine Werbung, keine Kreditkarte nötig; Bezahlpläne ab 77,99 US-Dollar pro Jahr)
Dateigrößeca. 686 MB (Online-Installer); Offline-Installer 860 MB bis 1,1 GB
BetriebssystemeWindows 7 SP1 bis 11, macOS, Android, iOS
Aktuelle Version26.10 (Oktober 2026)
HerstellerAvast Software s.r.o. (Gen Digital)

Wichtigste Funktionen und Alltagstauglichkeit

Avast Free Antivirus ist keine abgespeckte Werbeversion. Die kostenlose Variante deckt ab, was die meisten Nutzer wirklich brauchen, und das ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte. Der Echtzeitschutz überwacht Dateizugriffe, Downloads und E-Mail-Anhänge, der Verhaltensschutz achtet auf verdächtige Aktivitäten statt nur auf Signaturen. Der Web-Schutz blockiert schädliche URLs und Phishing-Seiten; unabhängige Tests messen eine Phishing-Erkennung von rund 93 % ohne Fehlalarme[reference:7]. Der Ransomware-Schutz ist in der Gratisversion enthalten, was selten ist, denn viele Konkurrenten verlangen dafür Geld. Mit der Rettungsdiskette lässt sich sogar ein Rechner prüfen, der nicht mehr normal startet[reference:8]. Eine Firewall ist vorhanden, läuft aber im Modus "Vertrauenswürdig"; die eigenen Prüfwerkzeuge von Avast werten das als Schwäche, nicht als Stärke[reference:9]. Die Leistung ist eine echte Stärke. Ein vollständiger Scan beanspruchte in unabhängigen Tests nur 12 % CPU, womit Avast zu den leichtesten gemessenen Virenscannern gehört. Einsteiger kommen gut zurecht, die Oberfläche gilt als aufgeräumt und zugänglich[reference:10][reference:11]. Die Einschränkungen sind der Preis des Gratis-Modells. Die App wirbt im laufenden Betrieb für kostenpflichtige Produkte, und in Tests heißt es durchweg, diese Hinweise seien häufig und störend, solange man sie nicht abschaltet[reference:12]. Der Treiber-Updater macht sich nach jedem Scan bemerkbar und lässt sich nicht dauerhaft ausblenden, auch das wird immer wieder kritisiert[reference:13]. Die Startzeit stieg in unabhängigen Tests nach der Installation von 18 auf 27 Sekunden, ein Plus von 50 %, das auf älterer Hardware deutlich auffällt[reference:14]. Support gibt es nur per E-Mail, selbst in den Bezahlplänen. Auf Trustpilot steht das Unternehmen schlecht da, Nutzer beschreiben den Support als wenig hilfreich[reference:15].

  • Echtzeitschutz vor Schadsoftware: Viren, Spyware, Trojaner, Würmer und Adware werden blockiert, sobald eine Datei geöffnet, heruntergeladen oder verwendet wird. Ein manueller Scan ist nicht nötig.
  • Ransomware-Schutz: Ist schon in der kostenlosen Version enthalten. Er schützt persönliche Ordner davor, von Ransomware verschlüsselt zu werden.
  • Web- und Phishing-Schutz: Blockiert gefährliche Websites und Phishing-Versuche. Unabhängige Tests messen rund 93 Prozent Erkennung und keine Fehlalarme.
  • Rescue Disk: Erstellt einen bootfähigen USB-Stick oder eine DVD. Damit lässt sich ein befallener PC scannen und bereinigen, wenn Windows nicht mehr normal startet[reference:16].
  • Ressourcenschonende Scans: Ein vollständiger Scan beanspruchte in unabhängigen Tests nur 12 Prozent CPU-Leistung. Damit gehört Avast zu den sparsamsten Antivirus-Engines[reference:17].
  • Wi-Fi Inspector und Netzwerkscan: Spürt Schwachstellen im Heimnetz und bei angeschlossenen Geräten auf. Diese Funktion gibt es bei kostenlosen Antivirus-Programmen selten.
  • Verhaltensschutz: Überwacht laufende Programme auf verdächtiges Verhalten und verlässt sich nicht nur auf bekannte Signaturen. So erkennt Avast auch neue Schädlinge, die noch nicht erfasst sind.
  • Kein Konto, keine Karte, kein Ablaufdatum: Für die kostenlose Version sind weder Registrierung noch Zahlungsdaten oder Testzeitraum nötig. Sie läuft nicht ab[reference:18].

Vor- und Nachteile sowie Erfahrungen aus der Nutzer-Community

Die Meinungen zu Avast Free Antivirus gehen auseinander: Die einen bewerten die Leistung des Programms, die anderen das Vertrauen in das Unternehmen. Auf Bewertungsplattformen erreicht die Software einen Durchschnitt von 4,3 von 5 Punkten bei 114 Bewertungen auf G2. Tester bezeichnen sie als einen der benutzerfreundlichsten Virenscanner 2026 und messen in einigen Tests eine Erkennungsrate von 100 Prozent[reference:19][reference:20]. Die Kritikpunkte wiederholen sich ebenfalls. Erstens die Werbung: Häufige Upgrade-Hinweise und Anzeigen in der Gratisversion empfinden Rezensenten als störend, sofern sie sich nicht abschalten lassen. Besonders der Driver Updater fällt durch ständige Aufforderungen auf[reference:22][reference:23]. Zweitens die Leistung: Die um 50 Prozent längere Startzeit des Systems ist messbar und spürbar. Manche Anwender berichten außerdem, dass sich Avast nur deinstallieren lässt, wenn zuvor der Selbstschutz des Programms deaktiviert wird[reference:24][reference:25]. Drittens und am schwersten wiegt die Geschichte des Datenschutzes: Die US-Handelskommission FTC stellte fest, dass Avast Surf-Daten über seinen Virenscanner und seine Browser-Erweiterungen sammelte, an die Tochterfirma Jumpshot weiterreichte und an mehr als 100 Dritte verkaufte, darunter Google, Pepsi und Home Depot. Den Nutzern wurde dabei versichert, die Software blockiere Tracking[reference:26]. Die Folgen: eine Strafe von 16,5 Millionen Dollar und ein Verbot, Surf-Daten zu Werbezwecken zu verkaufen. Jumpshot wurde inzwischen geschlossen, und das Unternehmen hat eine TrustArc-Zertifizierung erworben[reference:27][reference:28]. Diese Aufarbeitung ist echt, doch der Vorfall bleibt der wichtigste Punkt für alle, die vor der Installation auf Datenschutz achten. Avast ist eine sichere Software, die ihren Zweck erfüllt. Ob das Unternehmen Ihre Daten verdient, ist eine andere Frage, und ehrlich betrachtet hat es sich dieses Vertrauen in der Vergangenheit nicht immer erarbeitet.

Vorteile

  • Sehr gute Werte im Test: 99,78 Prozent Malware-Erkennung und die volle Punktzahl von 18/18 bei AV-TEST im Juni 2026
  • Die kostenlose Version ist ungewöhnlich umfangreich, inklusive Ransomware-Schutz und Notfall-Datenträger
  • Kaum Leistungseinbußen beim Scannen, im unabhängigen Test wurden nur 12 Prozent CPU-Auslastung gemessen
  • Für die Gratisversion sind weder Kreditkarte noch Benutzerkonto oder Ablaufdatum nötig
  • Die Oberfläche ist einsteigerfreundlich und auch für weniger erfahrene Nutzer leicht zu bedienen
  • Phishing-Schutz mit rund 93 Prozent Trefferquote und keinen Fehlalarmen
  • Durchschnittsbewertung von 4,3 aus 5 Punkten bei 114 Bewertungen auf G2
  • Notfall-Datenträger und Netzwerk-Scanner gibt es bei kostenlosen Antivirenprogrammen sonst kaum

Nachteile

  • Die FTC verhängte 2024 eine Strafe von 16,5 Millionen US-Dollar gegen Avast, weil das Unternehmen Browserdaten verkauft hatte, obwohl es Tracking-Schutz versprach
  • Häufige Werbeeinblendungen für Upgrades in der Gratisversion, darunter ein dauerhafter Hinweis zum Driver Updater
  • Die Startzeit verlängerte sich im unabhängigen Test um 50 Prozent, von 18 auf 27 Sekunden
  • Der Support läuft auch bei bezahlten Tarifen nur per E-Mail und gilt als wenig hilfreich
  • Die Firewall startet im Modus "Vertrauenswürdig", den sogar die eigenen Tools von Avast als Schwachstelle einstufen
  • Ohne vorheriges Deaktivieren des Selbstschutzes lässt sich das Programm oft nur schwer deinstallieren
  • Avast gehört Gen Digital, und die Jumpshot-Affäre ist bis heute Teil der Markengeschichte
  • Bei Verlängerung liegen die Preise deutlich über den Aktionspreisen des ersten Jahres

Unser Fazit und Tipps zum sicheren Download

Avast Free Antivirus ist 2026 das stärkste kostenlose Antivirenprogramm auf dem Markt. Entscheidend ist dabei die Frage, die wirklich zählt: Werden Schädlinge gestoppt? Die unabhängigen Testergebnisse fallen eindeutig aus, die Gratisversion ist ungewöhnlich komplett, und der Rechner wird weniger belastet als bei den meisten Konkurrenten. Wer wenig Geld ausgeben möchte, aber trotzdem Schutz braucht, kann Avast bedenkenlos auf dem PC lassen, ohne Kreditkarte und ohne Benutzerkonto. Die Einschränkungen sind allerdings ernst und konkret. Die Werbung für Upgrades nervt, die längere Startzeit ist messbar, und die Vergangenheit des Unternehmens in Sachen Datenschutz lässt sich nicht als Kleinigkeit abtun. Es handelt sich um ein belegtes Verhalten, das eine staatliche Strafe nach sich zog. Seitdem hat Avast einiges unternommen, Jumpshot wurde eingestellt und Datenschutz-Zertifizierungen wurden erworben. Wer das Programm installiert, sollte trotzdem wissen, dass die Gratisversion versuchen wird, etwas zu verkaufen. Steht für Sie der Datenschutz an erster Stelle, greifen Sie besser zu einer Alternative. Ist für Sie vor allem der Schutz wichtig und können Sie mit den Nachteilen leben, ist Avast Free Antivirus weiterhin eine gute und gründlich getestete Wahl.

  • Nur von avast.com herunterladen: Den Installer gibt es direkt auf der offiziellen Seite. Fremde Portale mit angeblichen Avast-Downloads packen oft unerwünschte Zusatzangebote dazu oder versehen das Setup mit Adware. Nutzen Sie deshalb die offizielle Domain.
  • Dateigröße und Version prüfen: Der Online-Installer ist etwa 686 MB groß, aktuelle Version ist 26.10. Der Offline-Installer fällt deutlich größer aus: rund 860 MB für Version 26.7 und 1,1 GB für 26.10. Eine auffällig kleine Datei, die als Offline-Installer angeboten wird, ist ein Warnsignal[reference:29][reference:30].
  • Systemanforderungen vor der Installation abgleichen: Avast verlangt Windows 7 SP1 oder neuer, einen Prozessor mit SSE3-Unterstützung, 4 GB Arbeitsspeicher und 3 GB freien Speicherplatz[reference:31]. Auf älteren Rechnern kann die Startzeit trotz erfüllter Mindestanforderungen spürbar leiden.
  • Selbstschutz vor dem Deinstallieren ausschalten: Der eingebaute Schutz gegen Schadsoftware kann auch das normale Entfernen von Avast blockieren. Gehen Sie zu Einstellungen > Fehlerbehebung und deaktivieren Sie „Selbstschutz aktivieren“, bevor Sie die Deinstallation starten[reference:32].
  • Datenschutzeinstellungen nach der Installation prüfen: Avast bietet Optionen, mit denen Sie die Weitergabe von Daten einschränken. Nehmen Sie sich ein paar Minuten dafür Zeit und verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Voreinstellungen den Datenschutz am besten berücksichtigen. Die FTC-Befunde zur früheren Datenerfassung machen diesen Schritt wichtiger als bei anderen Anbietern[reference:33].
  • Finger weg von gecrackten Downloads und „Avast Premier kostenlos“: Die kostenlose Version bietet bereits den Kernschutz. Gecrackte Antivirus-Installer sind ein häufiger Weg für Schadsoftware und untergraben genau die Sicherheit, die Sie eigentlich gewinnen wollen.

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Häufige Fragen zu Avast Free Antivirus

Ist Avast Free Antivirus wirklich kostenlos?

Ja, der Virenschutz in der Basisversion kostet nichts. Allerdings fragt Sie das Programm immer wieder, ob Sie die kostenpflichtige Upgrade-Version kaufen wollen.

Ist Avast Free Antivirus sicher?

Malware erkennt es zuverlässig, auch in Labortests steht die Software gut da. Avasts Vergangenheit mit gesammelten und verkauften Surf-Daten ist für den Datenschutz aber ein echter Kritikpunkt.

Auf welchen Systemen läuft Avast Free Antivirus?

Das Programm gibt es für Windows, macOS, Android und iOS. Unter Windows wird Windows 7 mit dem aktuellen Service Pack vorausgesetzt, dazu eine CPU mit SSE3-Unterstützung.

Warum werden mir ständig Pop-ups für ein Upgrade angezeigt?

Dahinter stecken Werbehinweise für die kostenpflichtigen Versionen. In den Einstellungen lassen sich einige davon abstellen, in der kostenlosen Version aber nicht ganz abschalten.

Wie kann ich Avast Free Antivirus aktualisieren?

Öffnen Sie das Programm und gehen Sie zu Menü > Einstellungen > Update, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Infobereich der Taskleiste und wählen Sie Update. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand, denn ältere Versionen hatten eine Lücke, über die sich der Echtzeitschutz deaktivieren ließ.

Wie deinstalliere ich Avast Free Antivirus?

Unter Windows gehen Sie zu Einstellungen > Apps > Installierte Apps, wählen Avast aus und klicken auf Deinstallieren. Starten Sie den Rechner neu, sobald Sie dazu aufgefordert werden. Anschließend können Sie mit dem offiziellen Avast-Clear-Tool restliche Dateien entfernen.

Versionen

VersionVeröffentlichtPlattformDateigröße
Avast Free Antivirus 26.9.11171 Neueste Version 17. Sep. 2026 WindowsmacOSAndroidiOS Herunterladen

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